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Warum ich nun Bitcoins kaufe

Poppt die Blase und wie wird die Geschichte ausgehen?

Ich habe an dieser Stelle ja schon einige Male davon berichtet, dass ich weder den Bitcoins noch den Blockchain - Hype teile und dementsprechend auch keine Bitcoins halte.

In Bitcoin ist jedoch in den letzten Wochen recht unerwartet so viel Bewegung gekommen, dass ich zum Schluss gekommen bin, ich „muss“ bei Bitcoin dabei sein und zwar aus drei Gründen:

1. Der Hype wird in den nächsten Monaten noch grösser.
2. Die Blase ist gigantisch, platzt aber nicht unmittelbar.
3. Wer nichts weiss, muss alles glauben.

Vorweg eine Klarstellung: ich erachte mein Engagement als ein kleines Experiment Richtung „Forschung und Entwicklung“ und nicht mehr.

Hier die paar Punkte:

1. Der Hype wird in den nächsten Monaten noch grösser.
Grosser Auslöser ist die Ankündigung der CME Bitcoin Futures noch im Q4 2017, also in den nächsten paar Wochen, zu lancieren. CME, die Chicago Mercantile Exchange, ist nicht irgendwer. Wenn die CME ein Produkt lanciert, dann ist davon auszugehen, dass sie damit Profit machen will, sprich davon ausgeht, dass rege damit gehandelt wird.
Damit wird Bitcoin erstmals wirklich „institutionalisiert“ und ich erwarte, dass durch die Hedging- und Tradingmöglichkeiten die Volatilität der Bitcoin-Kurse zurückgehen wird. Auf die Richtung von Bitcoins sollte dies aber wenig Einfluss haben. (Bei einer ähnlichen Einführung von Uran-Futures ging es dann nur noch bachab). Auf jeden Fall wird der Name Bitcoin damit noch mehr in Finanzpublikationen erscheinen.

2. Die Blase ist gigantisch, platzt aber nicht unmittelbar.
Ein Chart wie der von Bitcoin ist nicht nachhaltig. War niemals so und wird niemals anders sein (simple Exponential-/Zinseszinsrechnung). Typischerweise platzt ein Blase, wenn jeder - der keine Ahnung von der Materie hat - bereits dabei ist.
Ich habe in einem geschlossenen Forum deutschsprachiger Optionshändler (die meisten sind aus der Ecke Mathematiker oder Informatiker) die Frage gestellt: Seid ihr in Bitcoin investiert? Die Antwort: nur ca. 12% haben schon über ein Jahr Erfahrung (sind investiert oder haben in der Zwischenzeit verkauft), ca. 12% haben unlängst investiert und die restlichen 75% haben noch nie Bitcoins in ihrem Leben gekauft.



Ein weiterer perfekter Kontra-Indikator: der "Economist" warnt bereits vor der Blase.

3. Wer nichts weiss, muss alles glauben.
Ich finde jeder, der bei Bitcoin mitreden will, sollte zumindest selbst ein paar Transaktionen damit durchgeführt haben. Die Eintrittshürden sind ja mittlerweile so bescheiden, dass es wirklich keinen Grund geben darf, nicht direkt zu investieren sondern über irgendein Zertifikat einer Bank zu gehen.
Das habe ich mir schon vor knapp einem Jahr gedacht, setzte aber auf einen (Schweizer) Nischenanbieter, der bereits den Registrations-/Installationprozess so „painful“ machte, dass ich gleich die Übung abbrach (Sie sehen, ich bin diesbzgl. sehr ungeduldig und gar nicht Technologie besessen).
Also heute zurück zum Start. Ich habe (exkl. Recherche) nach ca. 30 Minuten mein Bitcoin-Account mit 10$ Startguthaben. Diesmal war es kinderleicht.

Damit auch Sie als Leser von meinem Experiment profitieren können, lege ich gerne das nächste Mal die Anleitung bei (den nächsten Schritt: "Funding" sollte ich bis dahin auch bewältigt haben und schildern).

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