Blogs

Bild-Copyright: licht-spiel-haus.com, 100 x 50cm, erhältlich auf Leinwand oder Aluminium ab CHF 550

Was tun nach dem gestrigen Gold-Crash?

Nach einem sehr guten Jahr so weit brach der Goldkurs gestern im Laufe des Handelstages um 3.5% ein, was durchaus das Wort "Crash" verdient.

Nachdem es seit Juli mit dem Goldpreis stets wellenförmig leicht nach unten ging, überraschte auf den ersten Blick nicht die Korrektur als solche sonderlich sondern deren Ausmass.

Auf den zweiten Blick ist aber auch das Ausmass nicht so verwunderlich. Das Verhältnis zwischen implizierter und historischer Volatilität der darunterliegenden Optionen war schon den ganzen September extrem tief - einfach ausgedrückt: die Investoren wollten sich nicht mit Put-Optionen eindecken bzw. "hedgen" und nach oben wollte auch "niemand" spekulieren. Wenn dann eine deutliche Bewegung in den Markt kommt, fehlen die Kräfte, die dieser Bewegung entgegenwirken. Zudem verhält es sich bei Commodities genau umgekehrt wie bei Aktien: die Volatilität baut sich in der Regel bei steigenden Kursen auf, nicht bei sinkenden.

Was heisst das nun? Eine rasche Stabilisierung ist unwahrscheinlich, es muss sich erst wieder ein "Markt" entwickeln. Nachher sollten diejenigen, die die Goldrally 2016 verpasst haben, eine weitere gute Einstiegsgelegenheit bekommen.

Details:

Tags:

Blogs

Themen:

Einführung

Siehe auch:

Dear Swatch, what's up?

Quellen:

Produkte: